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Walter Gräbner
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Beim Willi-Ellenberger-Gedenkturnier 2019, dem 19. Nieder Schnellschach-Open zeigten sich die Gastgeber in guter, teilweise blendender Form. Überraschender Turniersieger wurde nicht der favorisierte IM Muhamed Borić oder einer der FM Patrick Burkhart, Gerd Euler, Oliver Uwira oder Reinhard Zunker, sondern Nieds Blitz-Crack Patrick Chandler. Nach 9 Runden lag er mit 7½:1½ Punkten ungeschlagen mit einem halben Punkt Vorsprung an der Spitze und konnte das Turnier für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch!

Bis zuletzt musste sich Patrick Chandler harter Konkurrenz aus Hofheim und dem eigenen Nieder Lager erwehren. Auf dem Siegertreppchen folgten schließlich die Hofheimer IM Muhamed Borić und Patrick Burkhart mit je 7:2 Punkten. Die weiteren Plätzen belegten Gerd Graf (König Nied), Mario Rutsatz (Sfr. Frankfurt) und Timo Wiewesiek (SF Darmstadt) mit 6½:2½ Punkten  sowie Gerd Euler (SSG Hungen-Lich), Omri Schlesinger (Sfr. Frankfurt), Stephan Wendel (SC Brett vorm Kopp), Uwe Wend (SV Frankfurt Nord) und Walter Gräbner (König Nied) mit je 6:3 Punkten.

Die Rating-Wertungen gewannen Mario Rutsatz (Sfr. Frankfurt, DWZ 1999 - 1750), Sven Schellen (SV Frankfurt Nord, DWZ 1749 - 1500) und Raphael Policarpo (SC Heusenstamm, DWZ 1499 - 1). Preise für die Sonderwertungen gingen an Daniel Elias Ochs (SV Wiesbaden, bester Jugendlicher) und Walter Gräbner (König Nied, bester Senior). Der Preis für die beste Dame wurde mangels ausreichender Teilnehmerzahl nicht vergeben.
 
Als bestes Viererteam konnte sich wie im Vorjahr die Heimmannschaft durchsetzen. Der Nieder Vierer mit Patrick Chandler (7½), Gerd Graf (6½), Walter Gräbner (6)  und Oliver Uwira (5½) lieferte sich mit dem SV Hofheim (Muhamed Borić (7), Patrick Burkhart (7), Reinhard Zunker (5½) und Helmut Kaulfuss (5) bis zur letzten Runde ein Kopf-an-Kopf-Rennen und konnte sich schließlich mit 25 Punkten und einem halben Punkt Vorsprung denkbar knapp durchsetzen.

Die Organisation durch die Veranstalter, die über die Anzahl von 55 Teilnehmern durchaus erfreut waren, funktionierte bis auf die üblichen Startverzögerungen gut. Die Turnierleitung in den Händen der frisch gebackenen Regionalen Schiedsrichter Daniel Prenzler und Oliver Uwira hatte mit dem fairen Teilnehmerfeld keine Probleme. Und auch für das leibliche Wohl war durch fleißige Hände in der Küche und an der Theke bestens gesorgt. Der Verein hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr bei der 20. und damit der Jubiläumsauflage des Willi-Ellenberger-Gedenkturniers.

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